IQONEX
KI für Steuerberater & WP-Kanzleien

KI in der Steuerkanzlei – berufsrechtskonform und DATEV-tauglich.

Mandantenkorrespondenz, Belegbearbeitung, fachliche Recherche. Pseudonymisierung, AVV mit Auftragsverarbeiter und Workflows, die §57 StBerG einhalten.

Wo der Schuh drückt

  • Mandantendaten in ChatGPT – Verschwiegenheitspflicht verletzt

    §57 StBerG

    Mitarbeiter kopieren Mandanten-E-Mails oder Bilanzauszüge in ChatGPT. Die Daten landen bei OpenAI in den USA — klarer Verstoß gegen die berufliche Verschwiegenheit nach §57 StBerG plus DSGVO-Datenpanne.

  • Eingangspost frisst Sekretariatszeit

    Pro Mitarbeiter und Tag 30–60 Minuten für E-Mail-Sichtung und Triage. KI kann das, aber Standard-Tools sehen Mandantendaten — und das geht berufsrechtlich nicht.

  • DATEV-Integration ist häufig die Stolperfalle

    Viele KI-Tools sind nicht DATEV-tauglich, also bleibt der Mehrwert auf einer Insel. Wir bauen Brücken: KI-Vorverarbeitung, strukturierter Datenfluss nach DATEV, ohne dass die KI in DATEV eingreift.

Was wir konkret bauen

Eingangspost-Triage

E-Mails werden lokal pseudonymisiert, KI klassifiziert (Mandant, Behörde, Werbung), erkennt Fristen, erstellt Antwortentwürfe für Routinefälle.

Effekt: Sekretariatsentlastung um 30–50%, Fristen rutschen seltener durch.

Belegerfassung mit KI-Vorprüfung

Beleg-Bilder werden gescannt, KI extrahiert Beträge, USt., Konten-Vorschlag — Output wandert strukturiert in DATEV-Buchungsstapel. Steuerfachangestellte:r prüft und bucht.

Effekt: Erfassungszeit pro Beleg von 90 auf 25 Sekunden.

Mandanten-Routinekorrespondenz

Standardanfragen (Belegabfragen, Erinnerungen, Statusupdates) werden automatisch entworfen, Berater:in gibt frei. Audit-Log für jeden Versand.

Effekt: Reaktionszeit auf Routineanfragen halbiert.

Fachliche Recherche-Assistenz

Steuerrecht, Rechtsprechung, Verwaltungsanweisungen werden über Anbindung an juris/Stollfuß strukturiert recherchiert — ohne Mandantendaten ins Modell zu speisen.

Effekt: Erste Skizze in 10 Min. statt 45–60.

Was geht, was nicht – und wie wir's bauen

BereichStandard-ChatGPTWas nicht gehtUnsere Architektur
Mandanten-KorrespondenzChatGPT verarbeitet Texte, sendet sie an US-Server.Bricht §57 StBerG. Risiko der Berufsrechtsbeschwerde.Pseudonymisierung + Azure OpenAI EU. Mandanten-Identität verlässt die Kanzlei nicht.
DATEV-AnbindungKeine direkte Integration mit Standard-KI-Tools.Doppelerfassung in KI-Tool und DATEV. Kein Mehrwert.Strukturierte Pipeline: KI bereitet vor, DATEV-API übernimmt strukturierte Daten.
Berufsrechtliche KonformitätStandard-AVV mit OpenAI deckt StBerG-Verschwiegenheit nicht.AVV-Verstoß bei Mandanten-Kontaktdaten.AVV mit Auftragsverarbeiter, der berufsrechtsanaloge Verschwiegenheit zusichert.
Audit für StB-Kammer-PrüfungKeine Logs, keine nachvollziehbaren Workflows.Im Prüfungsfall keine Transparenz.Vollständiges Audit-Log + dokumentierte TOMs für die Kammer.

Konkrete ROI-Rechnung

Beispielrechnung für eine Steuerkanzlei mit 3 Berufsträger:innen, 8 Steuerfachangestellten.

Belege pro Tag
ca. 400
Erfassungszeit ohne KI
ø 90 Sek.
Erfassungszeit mit KI-Vorprüfung(−72%)
ø 25 Sek.
Eingangs-E-Mails pro Tag
ca. 120
Triage-Zeit ohne KI
ø 35 Sek.
Triage-Zeit mit KI(−77%)
ø 8 Sek.
Geschätzte Wochenzeit-Ersparnis
≈ 28 Std.

Konservative Schätzung. Tatsächliche Werte hängen von Mandantenmix und Prozessen ab — wir rechnen Ihren Fall im Erstgespräch durch.

Unser Vorgehen für Steuerkanzleien

Drei Stufen — wir richten uns nach Ihrem Reifegrad und Mandanten-Mix.

Workshop

Halbtags. Use-Cases priorisieren, §57-Risiken adressieren, Maßnahmenplan.

Pilot

4–6 Wochen. Ein Use-Case (Triage oder Belegerfassung), DATEV-Anbindung, Schulung.

Roll-out

Weitere Use-Cases, AVV-Bündel, Schulungs-Kit für neue Mitarbeiter.

Stimmen unserer LiteLog-Kunden

Direkte Belege, dass Compliance-Software bei uns produktiv läuft – nicht nur in PowerPoint.

Dank LiteLog konnten wir nachweisen, dass wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren und unsere Pflicht erfüllt haben. Ohne diesen Nachweis hätten wir 30.000 € Schadenersatz zahlen müssen."
Sekuris Dienstleistungen GmbH & Co. KG, Geschäftsführung · Sekuris Dienstleistungen GmbH & Co. KG
Das gesamte Programm ist sehr übersichtlich und benutzerfreundlich. Anliegen und Fragen werden zügig und unkompliziert geklärt. Ich kann es nur weiterempfehlen."
Marco Volderauer, Geschäftsführender Gesellschafter · SAÖ Dienstleistungsunternehmen KG

Häufige Fragen aus Steuerkanzleien

Was darf ich als Steuerberater unter §57 StBerG mit ChatGPT überhaupt machen?

Recherche zu Steuerrecht und Rechtsprechung problemlos, sofern keine Mandantendaten eingegeben werden. Mandantenkorrespondenz und Belegbearbeitung nur über Azure OpenAI (EU-Region) mit AVV oder mit konsequenter Pseudonymisierung. Standard-ChatGPT mit Mandantendaten verstößt gegen die berufsrechtliche Verschwiegenheitspflicht.

Lässt sich KI mit DATEV verbinden?

Direkte Anbindungen über offizielle DATEV-APIs sind möglich (Belegbilder, Buchungsstapel). Häufiger ist eine Schnittstellen-Architektur: KI verarbeitet Belegbilder oder strukturiert Korrespondenz vor, das Ergebnis fließt strukturiert nach DATEV — pseudonymisiert, ohne dass die KI in DATEV selbst eingreift.

Welcher Use-Case lohnt sich am schnellsten?

Erfahrungsgemäß: Eingangspost-Klassifikation und Mandanten-Routine-Korrespondenz. Beides ist datenschutztechnisch handhabbar und spart pro Mitarbeiter mehrere Stunden pro Woche. Steuerlich-fachliche Recherche ist ein guter zweiter Use-Case.

Was ist mit der Steuerberaterkammer — gibt es bereits Vorgaben?

Es gibt bisher keine kammerseitig verbindlichen technischen Vorgaben für KI-Einsatz. Die berufsrechtlichen Grundsätze (Verschwiegenheit, Sorgfalt, Eigenverantwortung) gelten unverändert — wir helfen, Ihre Architektur so zu dokumentieren, dass sie auch zukünftigen Vorgaben standhält.

Wie wird der Datenschutzbeauftragte (DSB) der Kanzlei eingebunden?

Wir schreiben die Datenschutzfolgenabschätzung gemeinsam mit dem DSB, liefern AVV-Vorlagen und technisch-organisatorische Maßnahmen. Falls Sie keinen externen DSB haben, vermitteln wir.