IQONEX
KI für Arztpraxen & MVZ

KI in der Praxis – ohne dass Patientendaten den deutschen Rechtsraum verlassen.

Anamnese-Vorbereitung, Doku-Entlastung, Korrespondenz. DSGVO- und §203-konform mit Pseudonymisierung und EU-Hosting. Praxisleitung versteht es. Datenschutzbeauftragter sagt Ja.

Wo der Schuh drückt

  • Patientendaten in ChatGPT – schon längst Realität

    §203 StGB

    Mitarbeiter copy-pasten Symptomschilderungen oder Arztbriefe in ChatGPT, um sich Antworten zu sparen. Damit wandern hochsensible Gesundheitsdaten in die USA — Schweigepflichtverstoß und meldepflichtige DSGVO-Datenpanne.

  • Doku-Last frisst Patientenzeit

    Ärzte schreiben heute 30–40% ihrer Arbeitszeit in PVS und Briefe. Standard-Diktiersoftware spart Zeit, aber liefert keine strukturierten Outputs. KI kann hier helfen — wenn Architektur und Workflow stimmen.

  • Praxis-IT überfordert mit KI-Compliance

    Art. 9 DSGVO

    Gesundheitsdaten sind besondere Kategorie nach Art. 9 DSGVO. PVS-Hersteller liefern keine fertigen KI-Bausteine, MFAs sollen es 'irgendwie' regeln. Wir entwerfen die Architektur, sodass Praxisleitung und DSB freigeben können.

Was wir konkret bauen

Anamnese-Vorstrukturierung

Patient füllt vor dem Termin einen digitalen Bogen aus. Inhalte werden lokal pseudonymisiert, KI verdichtet zu strukturierter Stichpunkt-Liste für den Arzt. Roh-Eingabe und Mapping bleiben im PVS.

Effekt: 5–10 Minuten Zeitersparnis pro Erstgespräch, ohne Datenschutzkompromiss.

Arztbrief-Entwürfe

Strukturierte PVS-Felder (Diagnose, Therapie, Verlauf) werden zu einem Arztbrief-Entwurf verarbeitet. Patientenname und Adressdaten werden serverseitig nach Generierung eingesetzt — KI sieht nur klinisch relevante Pseudo-IDs.

Effekt: Arztbrief in 2–3 Min. statt 15–25.

Patientenkorrespondenz: Routineanfragen

Terminfragen, Rezeptverlängerungen, Befundauskünfte: KI generiert Antwortentwürfe, MFA prüft und versendet. Audit-Log erfasst jeden Versand.

Effekt: Telefonische Routineanfragen halbieren sich, MFA-Zeit für Komplexes frei.

Praxis-Wissensbasis

Ihre Behandlungsleitlinien, Hygienevorschriften, Dienstanweisungen werden zu einer durchsuchbaren Wissensbasis. Neue MFAs finden Antworten in Sekunden statt im Hygiene-Ordner.

Effekt: Onboarding-Zeit neuer Mitarbeiter um 30–50% reduziert.

Was geht, was nicht – und wie wir's bauen

BereichStandard-ChatGPTWas nicht gehtUnsere Architektur
Anamnese-BearbeitungChatGPT verarbeitet Symptome, sendet sie an US-Server.Verstoß gegen Art. 9 DSGVO und §203 StGB.Lokale Pseudonymisierung, Azure OpenAI EU. Keine Patientendaten unverschleiert ins Modell.
Arztbrief-GenerierungKI macht freitextbasierte Vorschläge, oft halluziniert.Keine Bindung an PVS-Felder, keine Quellenverweise.Strukturierte Pflichtfelder aus PVS, KI darf nur dokumentierte Quellen kombinieren.
Audit-Nachweis für DSB/AufsichtKeine Logs.Bei Datenpanne keine forensische Aufklärung möglich.Vollständiges Audit-Log mit Pseudo-ID-Zuordnung. Re-Identifikation nur mit Praxis-Token.
AVV mit AnbieterStandard-OpenAI-AVV deckt Gesundheitsdaten formal nicht ab.Praxisleitung haftet bei Audit/Datenpanne voll.AVV mit Auftragsverarbeiter, der DSGVO-Art.-28- und Art.-9-Anforderungen erfüllt.

Konkrete ROI-Rechnung

Beispielrechnung für ein MVZ mit 4 Ärzten, 8 MFAs, ca. 80 Patienten/Tag.

Erstgespräche pro Woche
ca. 60
Anamnese-Vorbereitung ohne KI
ø 12 Min.
Anamnese-Vorbereitung mit KI(−66%)
ø 4 Min.
Arztbriefe pro Woche
ca. 100
Zeit-Ersparnis Briefe gesamt
ca. 25 Std./Woche
Geschätzte Zeitersparnis pro Monat
ca. 130 Std.

In Arztzeit gerechnet: ca. 26.000 € Gegenwert pro Monat (bei 200 €/Std. interne Kalkulation). Konservative Schätzung.

Unser Vorgehen für Praxen und MVZ

Wir starten klein, dokumentieren sauber, weiten kontrolliert aus.

Workshop

Praxisleitung + DSB. Use-Cases priorisieren, Risiken aufarbeiten.

Pilot

4–6 Wochen. Ein Use-Case (z.B. Anamnese), prüfbare Architektur, MFA-Schulung.

MVZ-Roll-out

Ausrollen auf alle Standorte, Schulungs-Kit für neue MFAs, AVV-Paket.

Stimmen unserer LiteLog-Kunden

Direkte Belege, dass Compliance-Software bei uns produktiv läuft – nicht nur in PowerPoint.

Dank LiteLog konnten wir nachweisen, dass wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren und unsere Pflicht erfüllt haben. Ohne diesen Nachweis hätten wir 30.000 € Schadenersatz zahlen müssen."
Sekuris Dienstleistungen GmbH & Co. KG, Geschäftsführung · Sekuris Dienstleistungen GmbH & Co. KG
Das gesamte Programm ist sehr übersichtlich und benutzerfreundlich. Anliegen und Fragen werden zügig und unkompliziert geklärt. Ich kann es nur weiterempfehlen."
Marco Volderauer, Geschäftsführender Gesellschafter · SAÖ Dienstleistungsunternehmen KG

Häufige Fragen aus Praxen & MVZ

Welche KI-Anwendungen sind in einer Praxis überhaupt zulässig?

Zulässig sind Anwendungen, die Patientendaten gar nicht erst sehen (z.B. Recherche, Schulungsmaterialien) oder die mit pseudonymisierten Daten und einem Auftragsverarbeiter mit angemessenen TOMs arbeiten. Wir designen Workflows so, dass die Praxis die Verantwortlichkeit behält und die KI nur das Minimum sieht.

Wie lässt sich Anamnese-Vorbereitung DSGVO-konform mit KI bauen?

Patient füllt einen vorstrukturierten Bogen aus, der lokal pseudonymisiert wird (Name → Patient_42), KI verdichtet zu einer Stichpunkt-Zusammenfassung für den Arzt. Roh-Eingabe und Mapping bleiben im Praxisverwaltungssystem. Ergebnis: 5–10 Minuten weniger pro Erstgespräch ohne Datenschutzkompromiss.

Sind US-Anbieter wie OpenAI für eine deutsche Praxis grundsätzlich tabu?

Standard-OpenAI ja. Über Azure OpenAI in EU-Region mit AVV (Stand 2026) ist die Nutzung in einem §203-konformen Setting möglich, sofern die Praxis Pseudonymisierung und Zweckbindung sicherstellt. Wir konfigurieren das im Detail und liefern Ihnen eine prüffähige Dokumentation für den Datenschutzbeauftragten.

Wir sind ein MVZ mit 30 Mitarbeitern. Was empfehlt ihr als Einstieg?

Halbtägiger Workshop für Praxisleitung und Datenschutzbeauftragten (Use-Cases priorisieren), dann ein 4–6-wöchiges Pilotprojekt mit einem klar umrissenen Use-Case (z.B. Anamnese oder Korrespondenz), bevor in die Breite gegangen wird.

Wie steht es um die KI-Verordnung (EU AI Act) für Praxen?

Generative KI in der Patientenkorrespondenz fällt typisch in die Kategorie 'limited risk' (Transparenzpflicht). Diagnostische KI-Systeme können 'high risk' werden — die bauen wir nicht. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob Ihr Use-Case in einer der regulierten Kategorien landet.