Wann lohnt sich klassische Automatisierung, wann KI, wann ein Agent?+
Klassische Automation (n8n, Make) lohnt sich überall dort, wo strukturierte Daten zwischen Systemen wandern — z.B. Lead-Routing, Bestell-Synchronisation, Reporting-ETL. KI-Workflows lohnen sich, wenn unstrukturierter Input zu verarbeiten ist (Texte generieren, PDFs extrahieren, Mails klassifizieren). KI-Agenten lohnen sich, wenn die Aufgabe mehrere Schritte mit Entscheidung erfordert (Wissensfragen mit Quellensuche, mehrstufige Recherchen, Mitarbeiter-Self-Service). Wir entscheiden im Audit ehrlich pro Use-Case — kein Modell-Marketing.
Welche KI-Modelle setzt ihr ein?+
Standardmäßig Azure OpenAI (GPT-4o, GPT-5) in der EU-Region Frankfurt oder Schweden — wegen AVV mit Microsoft Deutschland, EU-Daten-Residenz und produktionsreifem Tooling. Für Agenten zusätzlich Tool-Frameworks (OpenAI Agents SDK, LangGraph, n8n AI-Nodes). Bei besonders sensiblen Daten auch on-prem Modelle (Mistral, Llama) oder Aleph Alpha.
No-Code (Make, n8n) oder Custom-Code — was nutzt ihr?+
Beides, je nach Fall. Für klare Anbindungen mit fertigen Konnektoren ist No-Code/Low-Code mit n8n oder Make schneller und günstiger. Sobald KI-Generierung, Agenten-Logik mit Tool-Use, Pseudonymisierung oder branchenspezifische Validierung dazukommt, bauen wir TypeScript-/Python-Workflows in eurem Cloud-Account. Wir verkaufen kein Tool — wir wählen pro Use-Case.
Wie ist die DSGVO-Lage bei KI-Workflows und Agenten?+
Drei Fragen: Welche Daten werden verarbeitet? Wer sind die Auftragsverarbeiter (Make, n8n, Microsoft Azure)? Wird auf EU-Server gehostet? Wir setzen standardmäßig auf Azure OpenAI EU mit AVV, n8n self-hosted auf Hetzner und liefern AVV, Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten und ggf. DSFA prüffähig dokumentiert. Bei Agenten mit Tool-Use kommt zusätzlich ein Audit-Log dazu — wer hat den Agent wozu genutzt, welche Quellen wurden angefragt.
Wie lange dauert es vom Erstgespräch zur ersten produktiven Automatisierung?+
Erstgespräch (30 Min, kostenlos) zur Priorisierung, dann erster Pilot-Workflow live in 2–4 Wochen — abhängig von Quellsystem-Komplexität. Voller Roll-out auf 3–5 Workflows: 6–10 Wochen ab Start. Wir liefern in 2-Wochen-Inkrementen — nach dem ersten Inkrement sehen Sie, ob es funktioniert, bevor weiter investiert wird.
Was kostet das Erstgespräch?+
Nichts. 30 Minuten remote, ohne Verpflichtung. Im Gespräch schauen wir uns 1–2 konkrete Prozesse an, schätzen das Automatisierungs-Potenzial und ob ein Audit überhaupt sinnvoll ist. Wenn nicht, sagen wir das — und sparen Ihnen das Budget.
Was müssen wir intern vorbereiten?+
Wenig. Idealerweise eine Person, die den Prozess wirklich kennt (nicht zwingend IT — oft Buchhaltung, Vertrieb oder Office-Management), und Zugriff auf die Quellsysteme (CRM, Buchhaltung, Mail-Server). Den Rest übernehmen wir: Architektur, Implementierung, Schulung der Mitarbeiter, Monitoring.